header_01_817x151.jpg





Veranstalter:

 
Logo Beispiel
 
 


 
 

Gefördert durch:
 

 
 
 
 
Vorwort Drucken

 

Der Anteil der Bioenergie am gesamten Endenergieverbrauch wächst von Jahr zu Jahr. In 2010 lag der Anteil bereits bei 7,9 %. Die Bundesregierung hat angekündigt, den Anteil der Bioenergie weiter deutlich erhöhen zu wollen, um einen beschleunigten Atomausstieg voranzutreiben. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe sieht bis zum Jahr 2050 ein Bioenergiepotenzial von bis zu 23% des Primärenergiebedarfs. Diese wachsende Bedeutung der Bioenergie setzt jedoch voraus, dass die dafür erforderliche Biomasse nachhaltig erzeugt und im Einklang mit den Anforderungen des Natur- und Umweltschutzes steht. Inzwischen wurde ein Zertifizierungssystem für flüssige Bioenergieträger erfolgreich in Deutschland eingeführt. Auch für feste Biomasse, v.a. für Holz, gibt es bestehende Systeme, die eine nachhaltige Biomassegewinnung belegen. Gerade für die Verwendung bestimmter Biomassen im Energiesektor werden jedoch zunehmend kritische Stimmen laut, die einen nachhaltigen Anbau der Rohstoffe und eine nachhaltig erzeugte Bioenergie in Frage stellen.
 

Sind Nachhaltigkeit und Effizienz die Schlüssel zu einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz der unterschiedlichen Bioenergieträger? Ich denke ja, denn es handelt sich bei einer nachhaltigen Bioenergienutzung um eine natürliche Energierzeugung aus der Region für die Region. Dieser dezentrale Ansatz und die damit verbundene regionale Wertschöpfung sind die Grundlage für den bisher erfolgten Ausbau der Bioenergie. Inzwischen stößt die Branche aber auch regional verschiedentlich an Potenzial- wie auch an Akzeptanzgrenzen. Infolgedessen sind die verfügbaren Biomassepotenziale und deren effiziente Verwendung umsomehr ein entscheidender Faktor für die Entwicklung der unterschiedlichen Nutzungspfade der Bioenergie in Deutschland und damit auch Grundlage einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz.
 

Mit unserem diesjährigen Symposium möchten wir mit den Vertretern des Umwelt- und Naturschutzes, der Bioenergiebranche, aus Wissenschaft und Forschung, den kirchlichen Institutionen, mit politischen Entscheidungsträgern und natürlich der interessierten Öffentlichkeit für eine solche Akzeptanz des Energieträgers Biomasse werben. Gemeinsam möchten wir die Auswirkungen politischer Ziele und Biomassestrategien auf die Region erörtern, die Anforderungen und Vorraussetzungen für die dafür erforderliche Biomassebereitstellung unter Nachhaltigkeitsaspekten diskutieren und innovative Projekte und Konzepte vorstellen. Unser Ziel ist es, die Wirkungszusammenhänge zwischen Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie der Energiewirtschaft zu erläutern und zu einem gegenseitigen Verständnis der Anliegen der verschiedenen Interessensgruppen beizutragen.
 

In diesem Sinne hoffe ich auf eine rege Teilnahme und fruchtbare Diskussionen, um gemeinsam die Leitplanken für die weitere Entwicklung des Bioenergiesektors zu setzen.

Ihr

Helmut Lamp
Vorsitzender des Vorstandes des BBE
 
Mitglied werden

 

 
Sponsoren